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25. Juni 2012

Vorsicht Abzocke!

Mit einem offiziell aussehenden Brief will die "Gewerbeauskunft-Zentrale" Vereinen kostenpflichtige Einträge in ein Internet-Adressregister verkaufen. Auf den ersten Blick ist die Höhe der Gebühren nicht ersichtlich. Aber 569 Euro werden pro Jahr verlangt.
Adressaten der Schreiben sollten bei solchen Aufforderungen besonderes vorsichtig sein. Der Brief enthält Name und Anschrift des Vereins sowie die Aufforderung, die Daten zu prüfen und mit der Unterschrift die Korrektheit der Angaben zu dokumentieren. Der so gezeichnete Brief kann gebührenfrei oder per Fax zurückgesendet werden. Wenn ein Verein der Aufforderung folgt und das Formular ausfüllt und verschickt, hat er einen kostenpflichtigen Dienstleistungsvertrag abgeschlossen. Die Details stehen im Kleingedruckten. Der Anbieter erklärt sich bereit, die Vereinsdaten in seinem Verzeichnis aufzunehmen, dafür verlangt er 478,20 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer pro Jahr, der Vertrag geht über zwei Jahre. Das Landgericht Düsseldorf untersagte der Betreiberin diese irreführenden Formulare zu verschicken. Gegen das Urteil wurde Berufung eingelegt, die Entscheidung steht noch aus. Ähnlich wie die Gewerbeaufsicht-Zentrale arbeiten andere Anbieter von Dienstleistungen. Typisch dabei sind die amtlich aussehenden Schreiben und der Stil. Reagiert ein Verein nicht auf das Angebot wird nach einiger Zeit eine Erinnerung verschickt. Dies soll den behördlichen Charakter unterstreichen.

Quelle: www.daec.de

 


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