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08. September 2017

Flugfunk 8,33 kHz – Endlich der Durchbruch

Mehr als zwei Jahre lang haben der Bundesausschuss Technik des DAeC und der Luftsport-Verband Bayern engagiert für eine neue Regelung gearbeitet. Für Flugfunkgeräte, die keine Flugsicherungsdienste leisten, also beispielsweise Funkgeräte für Info-Plätze, sowie Handfunkgeräte für Start, Rückholer, Verfolger und offene Luftsportgeräte, sind jetzt auch Geräte zugelassen, die nicht den komplexen Bestimmungen der Musterzulassung des Bundesamts für Flugsicherung (BAF) unterliegen.

Der DAeC hat veröffentlicht, dass das Ringen um einfachere Lösungen für den Betrieb von Bodenfunkstationen und Handfunkgeräte gestern mit einer Veröffentlichung im Amtsblatt der BNetzA  zur Neuregulierung von Frequenzzuteilungen ein erfolgreiches Ende gefunden hat.

Mit dieser Regulierung sind BNetzA und BAF letztlich den Vorschlägen des Bundesausschuss Technik und des Landesverbandes Bayern gefolgt. Damit ist es ab sofort möglich, Frequenzzuteilungen für Handfunkgeräte zu erhalten, auch wenn diese nicht nach den komplexen Musterzulassungsvorschriften des BAF zugelassen sind. Weiterhin ist es möglich, an unkontrollierten Flugplätzen an Stelle einer (durch das BAF) zugelassenen Bodenfunkstation ein Gerät zu verwenden, das Grundlage der Erfüllung der ETSO-Luftfahrtnorm eine Zulassung durch die EASA als Flugfunkstation hat.

Ein sicherlich später, aber großer Erfolg, der insbesondere die Vereine entlastet, die bisher ihre Bodenfunkstationen noch nicht umgerüstet haben.

Die komplette Meldung über den Inhalt der Regulierung der BNetzA mit ergänzenden Hinweisen gibt es hier:

https://www.daec.de/news-details/item/flugfunk-833-endlich-der-durchbruch/

Mit freundlichem Gruß

Ralf Keil

Referat Luftfahrttechnik und Betrieb


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