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14. Dezember 2015

Der »feurige David« - Finale der FAI World Air Games

Der Vorstand des DFSV und der BKFB gratulieren David Strasmann zum FAI World Air Games Champion 2015

Der „feurige David“ fährt seinen Heißluftballon am ruhigsten durch den Himmel von Dubai

Vier Fahrten neun spannende Aufgaben und der Sieger der Olympischen Luftspiele in Dubai beim Heißluftballonfahren heißt David Strasmann. Ohne die Mentale Unterstützung geht nicht viel so die Freundin Romy Deimling die selbst seit Kindesbeinen mit dem Ballon groß geworden ist. David war sehr entspannt und konnte sich mit dem Ballon tief verbinden umso punktgenau die Leistung abzurufen. Der 34 Jahre alte Frankenthaler kann bereits auf 17 Jahre Wettbewerbssport zurückblicken und wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach deutscher Juniorenmeister und ist amtierender deutscher Meister. Die Routine und das Training und nicht zuletzt das Team sind der Schlüssel um erfolgreich den Ballon ans Ziel zu bringen.

Supportet wird David Strasmann von seinem Arbeitgeber der Blaser Swisslube und fährt dort bereits seit einigen Jahren zusammen mit CEO und Inhaber Marc Blaser auf Wettbewerben. Zum Team gehört aber auch das Team „Vollgas“ um David Hochreutener und komplettiert so das Blaser Werksteam. Sicherlich steht David Strasmann hier immer etwas zwischen den Stühlen da Marc Blaser und David Hochreutener für die Schweiz ins Rennen gehen aber die Wettbewerbsgemeinde ist eine große Familie und die Landesgrenzen sind ihm persönlich nicht wichtig den die Freundschaften und das Vertrauen stehen im Vordergrund.

International hat David Strasmann mit dieser Goldmedaille die Sammlung nun komplettiert da bereits eine silberne und Bronze Medaille der FAI in seinem Schrank liegen.

Homepage von David Strasmann: www.strasmann.eu

Blog der Deutschen Nationalmannschaft Heißluftballon: www.heissluftballon.org

Zweiter in diesem Wettbewerb wurde der Belgier Steven Vlegels (6642 Punkte) vor dem Schweizer Stefan Zeberli aus Andwil (6529 Punkte), einem Ort zwischen dem Bodensee und Alpstein. "Für mich ist alles gut gelaufen", fand Stefan Zeberli, der seit seiner Kindheit Ballone fährt und "bestimmt in zehn bis fünfzehn Vereinen Mitglied" ist. "Ich habe bei den World Air Games ganz unterschiedliche Resultate erfahren, aber am Ende war der Durchschnitt doch ganz gut." Rang zehn belegte bei den FAI World Air Games Uwe Scheider aus Hüttenberg (5846 Punkte).

Fotos @ Flickr

Ergebnisse Heissluftballon

 

Fallschirmspringer Marco Wiederkehr lässt seinem Speed-Weltrekord den Titel des FAI World Air Games Champion folgen

Nachdem Marco Wiederkehr am vergangenen Sonntag mit seinem Speed-Weltrekord von 533 Kilometern pro Stunde nicht nur bei den Fallschirmspringern, sondern sogar bei den gesamten Weltspielen des Luftsports ein Highlight setzte, krönte er seine famose Vorstellung jetzt mit dem Titel des FAI World Air Games Champion. Seinen konstanten Leistungen hatten die anderen 14 Teilnehmer des Wettbewerbs nicht annäherd etwas entgegenzusetzen. Dominiert wurde das spektakuläre Speed-Springen von deutschsprachigen Sportlern: Die Schweizer Kollegen von Marco Wiederkehr, Christian Labhart und Markus Fuchs, wurden Zweiter und Achter. Das österreichische Trio Thomas Christof, Alexander Diem und Reinhard Wiesenhofer belegte die Plätze vier bis sechs. Thomas Moritz Friess wurde Neunter, und Stephanie Hipp erreichte Rang 14 (beide Deutschland).Bei den vielen weiteren Wettbewerben der Fallschirmspringer spielten Sportler aus der Schweiz, Österreich und Deutschland keine Rolle - weil sie nicht nach Dubai gekommen waren. Nur drei Teams aus Deutschland starteten noch. Die deutsche Zweier-Canopy-Formation belegte am Ende den achten Platz, die Vierer-Formation in der offenen Klasse der Fallschirmspringer Rang elf. Den zweiten Weltrekord bei den FAI World Air Games stellten übrigens in der Achter-Formation die "Golden Knights", das US Army Competition Team, mit 33 Figuren in 50 Sekunden auf.

Keine Bö konnte den Schreiner aufhalten:

Gold für Eric Weber mit seinem Modellflug-Helikopter

„Es war so windig und böig bei unserem Wettbewerb auf dem Gelände von Skydive Dubai“, erzählt Eric Weber vom MFC Grundig Fürth-Langenzenn. Der 26 Jahre alte Modellflugsportler zeigte mit seinem Helikopter bei seinen fünf Flügen mit und ohne Musik noch die besten Freestyle-Präsentationen. Der siebenmalige Deutsche Meister, Europameister und zweimalige Weltmeister wurde damit seiner Favoritenrolle gerecht und errang nun auch den Titel des "FAI World Air Champions". Lange hat der Schreiner an seinen Präsentationen gebastelt: "Erst muss die Musik stehen, dann gehen wir in den Simulator und versuchen die Figuren anzupassen. Oft geht das nicht so, wie gedacht. Dann fängt man wieder von vorne an", sagt Eric Weber. Ein Vierteljahr vor einem Wettbewerb muss die Darbietung fertig sein, damit Präzision, Sicherheit und Kontinuität noch eingeübt werden können. Eric Weber findet: „Hier in Dubai war es nicht einfach zu gewinnen, weil die ganze Weltelite angetreten ist. Das Ergebnis ist dann auch recht knapp ausgefallen."

 

Fotos finden Sie unter diesem Link:

https://www.flickr.com/photos/airsports_fai/albums

Pressemeldungen der FAI World Air Games:

www.fai.org/fai-world-air-games/media

Ergebnisse:

wagdubai.ae/scores/ScoreSheet


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