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10. September 2011

Kilimandscharo von oben

Was gibt es in der Welt der Ballonfahrer noch, dass noch nicht schon jemand einmal gemacht hätte. Die letzten großen Abenteuer der Ballonfahrt, was versteckt sich dahinter?

Eine weitere dieser bereits versuchten aber bisher noch nicht geschafften Herausforderungen wurde Ende September bewältigt - Die Überquerung des Kilimandscharo, des größten freistehenden Berges der Erde.

Die Piloten, die sich bisher daran versucht hatten, wurden von der tückischen Windsituation rund um das Massiv an der Überquerung gehindert. Sie fuhren dran vorbei, denn die Luftmassen umströmen den Berg, so dass es schwierig ist, den richtigen Startpunkt und die ideale Steigrate zu wählen, um den Krater zu treffen.

Nach dem Erfolg der Andenquerung über den 7000er Aconcagua im letzten Jahr nahm sich Josep-M. Llado von UltraMagic für 2011 den Kilimandscharo vor. Michael Noll sollte wieder das Wetter machen und Uwe Schneider (diesmal mit Rückendeckung aus D von Martin Wegner) die Fahrtaktik ausbaldowern. Aber dem nicht genug: es sollten 7 Ballone gleichzeitig die Überfahrt wagen.

Am 30.08.2011 starteten die 7 Ballone um 06:00 lokal (eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang) zur Überquerung. Ein Team (Stefan Zeberli + Philippe de Cock) traf früh die Entscheidung, die Überquerung wegen Gasmangel abzubrechen und nördlich des Massivs sicher zu landen. Das spanische Team Asturias wartete zu lange mit der Entscheidung und kam in den Windschatten des Vulkans. Sie mussten auf 4300 m Höhe landen. Die anderen fünf Heißluftballone schafften die Überquerung. 1000 Punkte gehen an das Team Uwe Schneider + Oscar Ayala, dicht gefolgt von David Bareford + Christoph Meyer. Diese beiden überquerten direkt den Krater. Die anderen drei fuhren etwas nördlich am Hauptgipfel Kibo vorbei.

Näheres auf www.ultramagicexperience.com und im nächsten Ballonsport Magazin.


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