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18. August 2010

Deutsche Meisterschaft Heissluftballone 2010

Vom 18. Bis 22. August 2010 wird die 18. Deutsche Meisterschaft gemeinsam mit dem österreichischen Verband und dessen Veranstalter in Waidhofen an der Thaya (Waldviertel, Niederösterreich) als österreichisch-deutsche Meisterschaft ausgetragen. Wie in allen Sportarten kennen auch die Ballonpiloten regionale, bundesweite und weltweite Meisterschaften. Für die Deutsche Meisterschaft haben die Teilnehmer mehrere Qualifikationswettbewerbe hinter sich bringen müssen. Die besten deutschen Heißluftballonpiloten kämpfen um die Deutsche Meisterschaft und um die Nominierung für die Nationalmannschaft. Unter den Teilnehmern befindet sich der amtierende deutsche Meister Uwe Schneider.

Ballonfahren ist Emotion pur. Abheben, Schweben, die Leichtigkeit des Seins verspüren. Wer mehr möchte als nur Ballonfahren und sich dem sportlichen Kitzel hingeben will, kann in vielen Wettbewerben sein Können unter Beweis stellen. Wettkampfteams nehmen enorme Anstrengungen auf sich, um bei Meisterschaften gut abzuschneiden. Die deutschen Heißluftballonpiloten gehören zu den besten in der Welt.

Bei einer Meisterschaft geht es um verschiedene Aufgabentypen, wie Z. B. Fly in, Fly on, Fuchsjagd, Minimum-Distance und Ellenbogen. Es geht um eine möglichst präzise Fahrweise, um so schnell, so langsam oder so nah wie möglich zum vorgegebenen Ziel zu gelangen.

Es gibt zwei grundsätzliche Gegebenheiten: Wertungsperiode und Wetterbedingungen. Mit der Wertungsperiode setzt der Wettbewerbsleiter den Teilnehmern ein Zeitlimit. Innerhalb des Zeitrahmens müssen die gestellten Aufgaben erledigt sein, also alle Marker abgeworfen sein. Marker sind beschwerte Nylonbänder, die vom Piloten über dem Zielkreuz abgeworfen werden. Sie dienen der Abstandsbestimmung zum Zielkreuz.

Was die Wetterbedingungen angeht ergibt sich die Hauptschwierigkeit immer aus der Tatsache, dass Heißluftballons nur über unterschiedliche Luftströmungen gesteuert werden können. Höhenbeschränkungen erlauben es den Piloten nicht, in die ideale Windströmung einzutauchen. Richtig anstrengend ist es für die Piloten, wenn die Navigation nicht gelingen will, weil man nicht in Richtung Zielkreuz fährt. Um ganz oben zu landen, gehört Erfahrung, Fingerspitzengefühl, Teamwork und ein Quäntchen Glück.

Bei der deutschen Meisterschaft werden keine Mitfahrer zugelassen. Die Starts finden am frühen Morgen und am Abend statt. Tagsüber wird wegen auftretender Thermik nicht Ballongefahren.


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